Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF
In Hafen warten Schiff- und Lastwagen-Container darauf, weiter transportiert zu werden.
Das WBF definiert die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und die Landwirtschaft. Es vertritt die Interessen der Schweizer Wirtschaft sowie der Wissenschaft im Ausland. Das WBF ist zuständig für die Organisation der Berufsbildung und fördert die Forschung. Und es sichert auch die Versorgung der Schweiz mit lebenswichtigen Gütern.
Guy Parmelin
Vorsteher des WBF,
seit 2016 im Bundesrat
Bundespräsident 2026
Gerade in handelspolitisch turbulenten Zeiten sind Freihandelsabkommen ein Trumpf.
Schwerpunkte des WBF im 2026
Die Schweiz ist eine offene Volkswirtschaft mit einem kleinen Binnenmarkt. Besonders in handelspolitisch turbulenten Zeiten ist es wichtig, der Schweizer Exportwirtschaft einen möglichst weitreichenden und geregelten Zugang zu ausländischen Märkten zu ermöglichen. Deshalb verfügt die Schweiz – neben der Konvention der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und den Abkommen mit der Europäischen Union (EU) – derzeit über ein Netz von 35 Freihandelsabkommen (FHA) mit 45 Partnern. Dank der FHA haben Schweizer Unternehmen im Jahr 2023 rund 2,2 Milliarden Franken an Zöllen eingespart; von dieser Einsparung entfiel mehr als die Hälfte auf kleinere und mittlere Unternehmen (KMU).
Ein wichtiges Ziel der Schweizer Aussenwirtschaftspolitik besteht darin, die Handelsbeziehungen zu diversifizieren und neue Märkte zu erschliessen. So konnten in den vergangenen Jahren mit Indien, Kosovo, Thailand, Malaysia und dem Mercosur neue FHA abgeschlossen werden. Die bestehenden Abkommen mit Chile und der Ukraine konnten modernisiert werden. Zudem laufen Verhandlungen mit Vietnam für ein neues FHA, sowie mit China und dem Vereinigten Königreich für eine Modernisierung.
Allein die beiden neuen FHA mit Indien (das seit Oktober 2025 in Kraft ist) und den südamerikanischen Mercosur-Staaten (das im September 2025 unterzeichnet wurde) können zu jährlichen Einsparungen von rund 350 Millionen Franken führen.
Ausgaben 2024 (CHF)
12,85 Mia.
Vollzeitstellen 2024
2268
Organigramm WBF
Generalsekretariat GS-WBF
Generalsekretärin: Nathalie Goumaz
www.wbf.admin.ch
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Staatssekretärin: Helene Budliger Artieda
www.seco.admin.ch
Staatssekretariat
für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
Staatssekretärin: Martina Hirayama
www.sbfi.admin.ch
Bundesamt
für Landwirtschaft BLW
Direktor: Christian Hofer
www.blw.admin.ch
Bundesamt
für wirtschaftliche Landesversorgung BWL
Delegierter: Roland Pfister
www.bwl.admin.ch
Bundesamt
für Wohnungswesen BWO
Direktor: Martin Tschirren
www.bwo.admin.ch
Bundesamt
für Zivildienst ZIVI
Direktor: Christoph Hartmann
www.zivi.admin.ch
Eigenständige Organisationen
Preisüberwachung PUE
Preisüberwacher: Stefan Meierhans
www.preisueberwacher.admin.ch
Wettbewerbskommission WEKO
Direktor: Patrik Ducrey
www.weko.admin.ch
Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen ETH-Rat
Präsident des ETH-Rats: Michael O. Hengartner
www.ethrat.ch
Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung EHB
Direktorin: Barbara Fontanellaz
www.ehb.swiss
Schweizerische
Agentur für Innovationsförderung Innosuisse
Direktorin: Dominique Gruhl-Bégin
www.innosuisse.ch