Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA
In Konferenzsaal der OSZE stellen zwei Mitarbeitende eine Plakatwand auf.
Das EDA wahrt die aussenpolitischen Interessen der Schweiz. Es pflegt Beziehungen zu anderen Staaten und zu internationalen Organisationen wie der EU oder der UNO. Es bietet Dienstleistungen für Schweizerinnen und Schweizer im Ausland an. Auch die Entwicklungszusammenarbeit und die humanitäre Hilfe gehören zu seinen Aufgaben. Mit ihren rund 170 Vertretungen ist die Schweiz rund um den Globus präsent.
Ignazio Cassis
Vorsteher des EDA
Seit 2017 im Bundesrat
Vizepräsident des Bundesrates 2026
Unser Land kommt voran, wenn wir uns entschliessen, gemeinsam vorwärtszugehen.
Schwerpunkte des EDA im 2026
Die Welt erlebt eine Zeit von Kriegen, Krisen und Konflikten: in der Ukraine, im Nahen und Mittleren Osten, im Sudan und in weiteren Ländern oder Regionen. Die Schweiz setzt auf Dialog, um politische Lösungen zu entwickeln. Sie führt deshalb 2026 den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Der Organisation gehören 57 Staaten an – auch die USA, Russland und die Ukraine sitzen dort am selben Tisch.
Ist die Weltlage unsicher, sind gute Beziehungen zu den Nachbarn wichtig. Dies gilt auch für das Verhältnis derSchweiz zur Europäischen Union (EU). Der Bundesrat will den bilateralen Weg stabilisieren und weiterentwickeln.
Denn dieser trägt seit 25 Jahren wesentlich zum Erfolg der Schweiz bei. Nach der Vernehmlassung im vergangenen Jahr wird der Bundesrat 2026 die Botschaft zum Verhandlungspaket Schweiz-EU zuhanden des Parlaments verabschieden. Mit dem Paket strebt der Bundesrat eine für die Schweiz massgeschneiderte, sektorielle Beteiligung am EU-Binnenmarkt und Kooperationen in ausgewählten Bereichen an.
Viele globale Fragen − von Frieden, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit über humanitäres Völkerrecht und Gesundheit bis zur Innovation – werden in Genf diskutiert: Das «internationale Genf» bietet eine wichtige Plattform für Staaten, internationale Organisationen, NGOs und weitere Akteure z. B. aus Wirtschaft und Wissenschaft. Um diesen Dialog weiterhin zu ermöglichen, will der Bundesrat den Standort Genf auch in Zeiten knapper Mittel gezielt und wirksam stärken.
Ausgaben 2024 (CHF)
3,19 Mia.
Vollzeitstellen 2024
5352
Organigramm EDA
Generalsekretariat GS-EDA
Generalsekretär: Markus Seiler
www.eda.admin.ch
Staatssekretariat
Staatssekretär: Alexandre Fasel
Direktion für Völkerrecht DV
Direktor: Franz Perrez
Konsularische Direktion KD
Direktorin: Marianne Jenni
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA
Direktorin: Patricia Danzi
www.eda.admin.ch/deza
Direktion für Ressourcen DR
Direktor: David Grichting